Was wäre wenn?

Schrecklich, diese immer wiederkehrende Frage. Man malt sich aus, was alles besser hätte sein können und vergisst, was alles hätte schlechter werden können.

Die eine derartige Frage, die mir ständig in den Sinn kommt, ist die nach meinem Vater. Was wäre, wenn er nicht so früh gestorben wär? Wie wär ich, wenn ich ihn kennengelernt hätte? Jedes Jahr zu seinem Todestag weigere ich mich, schöne Dinge zu unternehmen, weil ich mich diesem völlig Fremden durch mir unerklärliche Umstände so verbunden fühle. Und, weil ich so viel positives in ihn hineindenke.

Dabei weiß ich doch selbst - so gut, wie ich ihn in meinem Kopf mache, war er sicher nicht, denn niemand ist immer nur gut. Ich projiziere alles, was ich sein möchte, auf meine Vorstellung von ihm.
Aber was bringt mir das? Warum frage ich mich immer wieder, was passiert wäre, würde er noch leben? Ich werde es nie erfahren. Ich sollte meine Kraft nicht so verschwenden. Ich sollte sie lieber darauf verwenden, mich zu der Person zu machen, die ich sein möchte. An meinen Schwächen arbeiten und meine Stärken ausbauen. Meine Träume verwirklichen.

Denn das ist sicher: Wenn er nur halb so gut war, wir ich es mir wünsche, hätte er sich nichts anderes für mich gewünscht. 

(Quelle: vzdokh, via dirtyprettything)

tyleroakley:

Salem is everything.

(Quelle: brutongaster, via iraaaaa)

Immer zur Stelle

habt ihr’s geschafft, mich zu zerstören, fühlt’ mich wie der letzte Dreck. Ihr habt mich klein gehalten, ausgesaugt. Doch durch euch wuchs ich zum Kämpfer, stärker als ihr. Ich bin ich. Ihr dagegen nur ein weiteres Produkt des kaputten Systems. Feiger Abschaum in einer monotonen Gesellschaft.

I won’t remember the cutting of the knife. I was happy for the first time in my entire life.

Warum verliebe ich mich in jeden, der mir nur ein kleines bisschen Aufmerksamkeit schenkt?

Everything is moving on, no one asks whether I agree.
The only one who does not move is me.

Cut

No one remembers yesterday. Love and fights; outside, there were city light burning down on the streets. Wind was blowing softly through the trees, listening to the molecule’s stories. Broken wood shows what happened here, as well as those bruised walls behind new curtains.
Lonely ghosts of elapsed times, some nice, some not. But who knows what happened to this twin-sized bed?

They don’t even care.